SMAC

Projektinfo

Das Staatliche Museum für Archäologie (smac) - Kulturen entdecken - Geschichte verstehen ist Sachsens einziges Museum, in dem 300 000 Jahre Menschheitsgeschichte erfahrbar sind. Zugleich ist es das Schaufenster des Landesamtes für Archäologie Sachsen mit seinem Archäologischen Archiv Sachsen. Beheimatet ist das smac im »Schocken« in Chemnitz, einem ehemaligen Kaufhaus, das von Erich Mendelson entworfen wurde. 

Museum
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz

Ausstellungsgestalter
Atelier Brückner

Ausstellungsart
Dauerausstellung

Eröffnung
Mai 2014

Unsere Aufgaben

2av gestaltet und produziert die Digitalen Exponate – die Medienstationen und medialen Inszenierungen für die von Atelier Brückner gestaltete Ausstellung. Das Spektrum der medialen Möglichkeiten digitaler Exponate wird hier gezeigt. 

Unter den knapp 100 Medienstationen befinden sich folgende Installationen: 
-LED Kugel  
-Peppers Ghost Box  
-Transparente Touch-Displays 
-Projection Mapping 
-360° Screenband 
-Besucher-Morphing 
-Spiegel-Displays 
-Hörinszenierungen, Videostationen, Spiele und interaktive Systeme. 

360° Screenband
14 Screens sind zylindrisch im Kreis angebracht. Jeder Screen zeigt einen Chemnitzer Bürger/Bürgerin als Kulturträger, in einer kommunikativen Situation: miteinander redend, mit sprechenden Gesten, nonverbal mit Symbolen und Zeichen. Die einzelnen Videos sind so aufeinander abgestimmt, dass der Besucher geführt wird: eine Person redet, singt oder gestikuliert, die anderen wenden sich diesem zu und lauschen. Auf einzelnen Screens kann der Besucher interaktiv Vertiefungsebenen in die Archäologie der Sprache aufrufen, die die zahlreichen existierenden und widersprüchlichen Zugänge und Theorien zu den sprachlichen und kulturellen Fähigkeiten unserer Vorfahren näher erläutern. 

Interaktives 3D-Puzzle
Die heutige archäologische Arbeit ist mittlerweile auch durch die Nutzung hochtechnisierter Systeme geprägt. Fundstücke werden zum Teil digitalisiert, virtuell bewertet und kartiert. Beim interaktiven Puzzle wird der Besucher oder die Besucherin an einen digitalen »Arbeitsplatz« der Archäologen versetzt und aufgefordert, die zerbrochene Vase wieder zusammenzusetzen. Aufgabe ist dabei, die einzelnen, dreidimensionalen Puzzleteile (Scherben) am Touchscreen so zu drehen, dass sie am Ende, zusammengesetzt die Vase formen. Als Referenz dient das Original-exponat, das hinter dem transparenten Screen liegt sowie die Grafik auf dem Touchscreen. 

Weitere Projekte