Stadtmuseum Fellbach | Mörike-Kabinett

Projektinfo

Das Stadtmuseum Fellbach, in der auch das Mörike-Kabinett zu finden ist, ist in einem Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert im Herzen der Stadt beheimatet. Es präsentiert neben der Dauerausstellung auch immer wieder Wechselausstellungen – insbesondere zu stadtgeschichtlichen Themen. 2011 wurde die Dauerausstellung neu konzipiert und als Haus-im-Haus-Konzept umgesetzt. Die Fassade des historischen Bauwerks wurde erhalten, das Innenleben erneuert. Das Haus im Haus Konzept der Architektin Isolde Oesterlein verwebt die Tradition mit der Moderne. Die geschichtlichen Themen werden aufgegriffen und Entsprechungen im Heute gegenübergestellt. Optisch markiert sind diese beiden Bereiche durch Farbgebung, Lichtführung und unterschiedliche Bodenbeläge.

Gut 360qm der insgesamt 450qm Ausstellungsfläche sind der Dauerausstellung der Stadtgeschichte gewidmet. Im Erdgeschoss wird das Mörike-Kabinett präsentiert, das an den Aufenthalt des Dichters in Fellbach und an den Mörike-Preis anknüpft. Im Erdgeschoß wurde außerdem ein Bereich für Wechselausstellungen geschaffen. 

Museum
Stadtmuseum Fellbach

Ausstellungsgestalter
Isolde Oesterlein

Ausstellungsart
Dauerausstellung

Eröffnung
Oktober 2011

Unsere Aufgaben

2av zeichnet für die Digitalen Exponate im Rahmen der Neugestaltung der Dauerausstellung verantwortlich. In 25 Medienstationen (Touchscreen-, Film-, Hör-, Multiscreenstationen) kann der Besucher, teils interaktiv, die Geschichte der Stadt Fellbach erfahren.

In Video- und Hörsequenzen kann der Besucher vertiefende Informationen zu den Hauptthemen der Ausstellung, dem Pietismus, der Arbeit im Weinberg, die Erziehung und Bildung, die Entwicklung Fellbachs vom Dorf zur Stadt sowie dem Thema Frauengeschichte erfahren. Die Medienstationen befinden sich vorwiegend im modernen Teil des Haus im Haus Konzeptes (siehe unten).

Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist Mörike gewidmet, der 1873 einige Zeit in Fellbach gelebt hat. Im Mörike-Kabinett kann der Besucher an drei Touchscreenstationen zahlreiche Mörike-Gedichte sowie Mörikes Beziehung zu den Frauen erforschen. Seit 1991 vergibt die Stadt Fellbach den, in der deutschen Literaturszene fest etablierten Mörikepreis. Die Preisreden wurden von den Preisträgern extra eingesprochen und können nun im Mörikepreisträgerraum nachgehört werden.


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