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Projekt- und Besucherinfo
Am 1. Oktober 2011 wurde das neugestaltete Stadtmuseum Fellbach mit Mörike-Gedenkstätte eröffnet.Das Museum ist an Wochentagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. |
Digitale Exponate
2av zeichnet für die digitalen Exponate verantwortlich. In 25 Medienstationen (Touchscreen-, Film-, Hör-, Multiscreenstationen) kann der Besucher, teils interaktiv, die Geschichte der Stadt Fellbach erfahren. In Video- und Hörsequenzen kann der Besucher vertiefende Informationen zu den Hauptthemen der Ausstellung, dem Pietismus, der Arbeit im Weinberg, die Erziehung und Bildung, die Entwicklung Fellbachs vom Dorf zur Stadt sowie dem Thema Frauengeschichte erfahren. Die Medienstationen befinden sich vorwiegend im modernen Teil des Haus im Haus Konzeptes (siehe unten). Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist Mörike gewidmet, der 1873 einige Zeit in Fellbach gelebt hat. Im Mörike-Kabinett kann der Besucher an drei Touchscreenstationen zahlreiche Mörike-Gedichte sowie Mörikes Beziehung zu den Frauen erforschen. Seit 1991 vergibt die Stadt Fellbach den, in der deutschen Literaturszene fest etablierten Mörikepreis. Die Preisreden wurden von den Preisträgern extra eingesprochen und können nun im Mörikepreisträgerraum nachgehört werden. Über die Ausstellung
Ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert beheimatet das Stadtmuseum Fellbach. Die Fassade des historischen Bauwerks wurde erhalten, das Innenleben erneuert. Das Haus im Haus Konzept der Architektin Isolde Oesterlein verwebt die Tradition mit der Moderne. Die geschichtlichen Themen werden aufgegriffen und Entsprechungen im Heute gegenübergestellt. Optisch markiert sind diese beiden Bereiche durch Farbgebung, Lichtführung und unterschiedliche Bodenbeläge. Gut 360qm der insgesamt 450qm Ausstellungsfläche sind der Dauerausstellung der Stadtgeschichte gewidmet. Im Erdgeschoss wird das Mörike-Kabinett präsentiert, das an den Aufenthalt des Dichters in Fellbach und an den Mörike-Preis anknüpft. Im Erdgeschoß wurde außerdem ein Bereich für Wechselausstellungen geschaffen. Das Stadtmuseum Fellbach wurde für rund 1,5 Millionen Euro umgestaltet. Links zu Beteiligten
Auftraggeber: Stadt FellbachAusstellungskonzeption: Christa Linsenmaier-Wolf, Heribert Sautter, Dr. Ralf Beckmann, Dr. Gabriele Katz und Susann Schöps vom Kulturamt Fellbach Ausstellungsgestaltung und -architektur: Isolde Oesterlein Ausstellungsgrafik: Michael Kimmerle Architekten: Hänle & Philipp Webseite: Stadtmuseum Fellbach |