Javascript must be enabled in your browser to use this page.
Please enable Javascript under your Tools menu in your browser.
Once javascript is enabled Click here to go back to 2av - media art office
impressumsitemapkundenüber unsnewsletterkontakt
   
 


videobühnenbild / audiobühnenbild / event design
Wir machen Thaeter*. Für Aufführungen, Performances, Events und Konzerte realisieren wir flexible, statische oder interaktive Video- und Audiobühnenbilder. Wir sind Ihr Partner für Realtime Audio-und Videoprocessing.
*in Anlehnung an Brechts ironische Aussage, seine neuen Formen des Theaters möge man Thaeter nennen, wenn man sie nicht mehr Theater nennen könne (Hans-Thies Lehmann, Postdramatsiches Theater)
die süße unserer traurigen kindheit
die süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheit
die süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheitdie süße unserer traurigen kindheit
kurzinfo
Ein Musiktheater von Hans Tutschku für Sängerinnen, Tänzer, Instrumentalsolisten, Live-Elektronik und Video-Projektionen nach Gedichten und Briefen von Georg Trakl.
2av unterstützte Mark Coniglio beim Live-Videoprocessing.

"Die süße unserer traurigen Kindheit" ist ein Musiktheaterprojekt, das sich mit vielschichtigen musikalischen, szenischen und visuellen Mitteln an Texte und Briefe von Georg Trakl, wohl einem der prägenden Figuren des literarischen Expressionismus annähert. Seine Gedichte sind seit vielen Jahren Ausgangspunkt für kammermusikalische und elektroakustische Kompositionen Hans Tutschkus. In diesem Stück kombiniert er seine musikalischen Textausdeutungen mit einem ungewöhnlichen Bühnenraum, fünf Instrumentalsolisten, zwei Sängerinnen, einem Tänzer und Videoprojektion. Die Zuschauer werden dabei in den Aufführungsraum integriert und die Grenzlinien zwischen Akteuren und Betrachtern in Frage gestellt. Das Regiekonzept von Françoise Rivalland wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten erarbeitet und unterstreicht ihren gemeinsamen Ausgangspunkt - dass es keine eindeutige Interpretation der Gedichte geben kann. Das Projekt versucht, eine kleine Auswahl von Gedichten und Briefausschnitten von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Die verwendeten Texte kreisen in mehrfacher Hinsicht um das Thema Kindheit: zum einen Gedichte und Brieffragmente, die direkt mit Trakls Biografie, seiner Jugend, mit der starken Beziehung zu seiner Schwester zu tun haben und zum anderen Texte, die den Komponisten an seine eigene Kindheit erinnern. Das Bühnenbild besteht zum Teil aus Naturmaterialien, die der Bildwelt Trakls entlehnt sind - dieser Bildwelt der Natur mit ihren sonderbaren Farben und Stimmungen. Wasser, Steine, Blätter und Zweige werden als visuelles Element, aber auch klanglich eingesetzt und finden sich schließlich auch in den Videoprojektionen wieder. Ein ungewöhnliches und bewegendes Musiktheater um das Nachsinnen über die Zerbrechlichkeit von Nähe.
beteiligte
Komposition, Konzept, Videoaufnahmen: Hans Tutschku
Regie: Françoise Rivalland
Live-Elektronik-Design: Carl Faia
Live-Video-Processing: Mark Coniglio
Musikalische Leitung: Alexander G. Adiarte
Sängerinnen: Sarah Maria Sun, Anne-May Krüger, Sopran
Tänzer: Hans-Georg Lenhart
Sprechstimme: Peter Rauch
Ensemble Ascolta:
Erik Borgir, Cello
Florian Hoelscher, Klavier
Martin Homann, Schlagzeug
Zoltán Kovács, Klarinette
Natasa Maric, Flöte
Live-Video Assistenz: Katrin Jedon (2av)
Dramaturgie Assistenz: Peter C. von Salis
links zu beteiligten:
Veranstalter: Forum Neues Musiktheater
Komposition und Konzept: Hans Tutschku
Live-Video-Processing: Mark Coniglio
Musiker: Ensemble Ascolta